Der Kampf mit den Unverträglichkeiten und die Suche nach kulinarischen Genüssen

Mein Weg durch den Lebensmitteldschungel

oder der Kampf mit den Unverträglichkeiten und die Suche nach kulinarischen Genüssen.

Wer kennt es nicht, das ziehen im Bauch nach einem Raclette essen, das pelzige Gefühl auf der Zunge oder Pickel im Gesicht, obwohl man schon längst aus der Pubertät raus ist?!

Vor ca. einem Jahr habe ich mich auf Lebensmittelunverträglichkeiten testen lassen, weil ich immer wieder Probleme mit Hautausschlägen und auch einer pickligen Stirn hatte. Die Lösung der meisten Hautärzte ging fast immer über eine Cortisonsalbe. Das wollte ich meinem Körper auf längere Zeit dann doch nicht antun, da ich generell sehr empfindlich reagiere.

Der Arzt, zu dem ich dann gegangen bin, sah dann auch gleich den Zusammenhang von Allergie und den Unverträglichkeiten.

Das Ergebnis des Ganzen hat mich natürlich erstmal geschockt, denn es waren doch mehr Sachen als ich dachte.

Kuhmilch, Kasein, Senf, Himbeeren, Weizen, Roggen, Hafer um nur ein paar der langen Liste zu nennen.

Auf das alles sollte ich dann für 6 Monate verzichten!!!!!?????? Mein erster Gedanke: „Ja scheiße und was kann ich dann noch essen? Weil Fleisch und Fisch zählen jetzt auch nicht so zu meinen Favorits….“.

Da ging die große Suche los. Ich durchforstete mit Hilfe meiner Mutter Reformhäuser, Bioläden und Supermärkte, wälzte Bücher und durchstöberte das Internet. Gott sei Dank haben wir mittlerweile so ein großes Angebot an Informationsquellen.

Am einfallsreichsten sind da echt die Amerikaner, bei denen gibt es viele kreative und wohlschmeckende Lösungen für mein spezielles Problem. Aber auch die deutschen Werke, die es mittlerweile gibt, können da etwas bieten….. (auf Anfrage gerne mehr Infos).

Denn wusstet Ihr, dass man aus Seidentofu eine herrliche Schokomousse machen kann? Und auch Gluten freie Nudeln können nach mehr als nur Pappkarton schmecken!

Es gibt sie die vegetarischen, Gluten und Kuhmilch freien Genüsse! Nur der Weg dorthin scheint einem erstmal beschwerlich…. Einen Abschnitt dieses Weges möchte ich nun gerne mit Euch teilen.

 

Gestern habe ich mich an einem Salat aus den Zutaten, die ich noch im Kühlschrank hatte versucht. Gurkensalat mit Feta und Chili… herrlich für den Sommer und ratzfatz gemacht!

Olivenöle: Olivenöl No. 2  oder besser No. 23 oder No. 29

Eine Antwort zu Der Kampf mit den Unverträglichkeiten und die Suche nach kulinarischen Genüssen

  1. Conrad Bölicke 23. Juni 2016 at 14:48 #

    italienische Olivenöle zeichnet Aromen mit floralen Noten von Blüten aus. Italiener haben daher sicher den Balsamico und Mozzarella erfunden, d.h. italienische Küche ist oft fein und lieblich. Griechische Olivenöle weisen Aromen von Gräsern und dem Grün von Blättern auf. Dazu passt immer etwas Säurebetontes und herzhaftes, eben Feta, Zitrone und Oregano. Das wären die Olivenöle No.23 und No 27 vom Peloponnes. Mit No.29 von Kreta geht man einen guten Kompromiss mit Italien ein, es schmeckt fruchtig grün nach frühreifer Banane und damit auch etwas lieblich fein.

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