Meine erste Reise zu einem Erzeuger nach Katalonien

Teil 1

Vom 20.10-26.10 war ich mit Conrad das erste Mal bei einem unserer Erzeuger.

Josep Maria Mallafré, Produzent unseres Olivenöls No.11.

Ziel unserer Reise war nicht nur, dass ich als Neuling die Ernte und die Produktion kennenlerne, sondern auch, dass wir eine neue Variante des Olivenöls auf den Weg bringen wollten. Denn im nächsten Jahr soll es auch von der No. 11 eine Variante grün geben.

Natürlich findet man das passende Öl nicht innerhalb weniger Stunden. Die fünf Tage, die wir in Katalonien verbracht haben waren gefüllt mit verschiedenen Experimenten, in denen an verschiedenen Stellen der Produktionskette die Stellschrauben verändert wurden. So wurde z.B. die Zeit im Malaxeur geändert, die Mühle umgebaut und noch andere Dinge verändert.

Wichtig für ein grünes Olivenöl ist der Erntezeitpunkt. Für dieses Öl benötigt man eine frühreife Olive, da diese noch die grasigen, bitter und scharfen Aromen verstärkt in sich trägt.

Manch einer verzieht das Gesicht bei einem solchen Olivenöl, dabei ist doch genau dieser Geschmack ein Indiz für Qualität und Frische (wie ich gelernt habe).

Für mich war es spannend zu sehen, was für ein Aufwand hinter einem Produkt wie dem Olivenöl steckt. Vor allem wie viele Faktoren die Qualität und den Geschmack beeinflussen. Es kann doch erstaunlich viel auch falsch gemacht werden.

Das alles mitzubekommen hat mir verdeutlicht, wieso ein Qualitativ hochwertiges Olivenöl nicht 1,89€ kosten kann. Es ist einfach nicht möglich ein extra natives Olivenöl für so einen Preis zu produzieren…

Mich hat diese Erfahrung auf jeden Fall dazu gebracht, mal hinter die Fassade einer schönen Verpackung zu schauen.

Was ist denn euer Preislimit? Und was beeinflusst euer Kaufverhalten?

Reicht euch eine schöne Verpackung? Oder kauft ihr das was gerade in der Werbung war?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

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